DruckversionPDF version
Wohnen

Wohnen im Studium

Für die Miete geben Studierende monatlich den höchsten Betrag ihres Budgets aus. Daher sind preisgünstige Wohnformen, wie die Studentenwohnheime der Studentenwerke, sehr beliebt.

Circa 298,- Euro geben die Studierenden monatlich für die Miete aus. In den Wohnanlagen der Studentenwerke beträgt die Monatsmiete einschließlich aller Nebenkosten durchschnittlich 234,- Euro.

Wohnheime werden bundesweit von 10 Prozent der Studierenden genutzt. Zum Vergleich: 29 Prozent aller deutschen Studierenden leben in einer Wohngemeinschaft, 17 Prozent alleine in einer eigenen Wohnung, und 20 Prozent in einer Wohnung mit dem Partner oder der Partnerin.

Ein Bild von einem Suchaufruf nach privaten Zimmerangeboten auf Brötchentüten mit der Aufschrift: "Zimmer frei? Vermieten Sie an Studierende!"Schwierige Wohraum-Situation

Die Wohnraum-Situation für Studierende ist regional sehr unterschiedlich: In den westdeutschen Großstädten und klassischen Universitätsstädten ist sie am angespanntesten.

Besonders problematisch ist sie jedoch für Studienanfänger/innen, Studierende mit geringem Einkommen und ausländische Studierende. Sie sind auf einen Platz im Studentenwohnheim angewiesen.

Das Deutsche Studentenwerk fordert daher Bund und Länder auf, ein Förderprogramm mit Zuschüssen zur Schaffung von - an der Wohnkostenpauschale des BAföG orientierten - preisgünstigen und studiengerechten Wohnheimplätzen zu schaffen. Unter Berücksichtigung der in den Bundesländern bereits umgesetzten bzw. geplanten Baumaßnahmen besteht ein aktueller Bedarf für die Schaffung von rd. 25.000 zusätzlichen Plätzen,  Darüber hinaus sind Fördermaßnahmen für die Erhaltung (Sanierung) von preisgünstigem Wohnraum für Studierende erforderlich.

Sozialauftrag

Die Studentenwerke mit ihren mehr als 1.500 Wohnheimen verfolgen im Gegensatz zu den Investoren keine Rendite- und Gewinnabsichten. Aufgrund ihres Sozialauftrags zielen sie auf preisgünstige Mieten und vergeben Wohnraum nach dem sozialen Bedarf, nicht nach der Bonität des Mieters.

Seitenmenü: 
0

Downloads