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Studieren mit Beeinträchtigungen - Daten

Studieren mit Behinderungen in Zahlen und Fakten

Wie viele Studierende haben eine Behinderung oder chronische Krankheit. Wer gehört zu dieser Gruppe? Wie wirken sich die jeweiligen Beeinträchtigungen im Studium aus?

Bis 2011 war die Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks die einzige Quelle für bundesweite Daten zu den Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten. Mit der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten Erhebung "beeinträchtigt studieren" schloss das Deutsche Studentenwerk diese Datenlücke.

Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks

Sieben Prozent der Studierenden haben eine Behinderung,  chronische Krankheit oder Tielleistungsstörung wie z.B. Legasthenie. Dies ist 2012 das Ergebnis der 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks.

Das Deutsche Studentenwerk befragt alle 3 Jahre die Studierenden zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Situation. Bei jeder zweiten Erhebung werden auch Daten zur Situation der Studierenden mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten abgefragt. 

Die Sozialerhebung gibt Auskunft darüber, wie sich die Situation der Studierenden mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten von der der anderen Studierenden unterscheidet. Dies betrifft die Fächerwahl ebenso wie den Studienverlauf, das Zeitbudget oder die finanzielle Lage.

20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks

Datenerhebung "beeinträchtigt studieren": best1 und best2

Nach 2011 werden ab Ende November 2016 zum zweiten Mal Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten bundesweit zu ihrer Studiensituation befragt. Mehr als 150 Hochschulen unterstützen das Projekt aktiv und versenden zeitlich gestaffelt die Einladungsmails mit den personalisierten Zugangslinks an ihre Studierenden. Die Ergebnisse von best2 werden im Frühsommer 2018 veröffentlicht.

Die Vorgängerstudie "beeinträchtigt studieren" best1 hat gezeigt, wie vielfältig die Gruppe der Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten ist und wie sich die Beeinträchtigungen konkret im Studium auswirken. Durch best1 haben wir erfahren, wie die Beratungsangebote der Hochschulen und Studentenwerke genutzt werden und wie wirksam Nachteilsausgleiche sind.

Die Datenerhebung best – ihr Anliegen, ihre Durchführung und die Ergebnisse – sind ausführlich dokumentiert unter www.best-umfrage.de.

Den Ergebnisbericht best1 können Sie im DSW bestellen unter www.studentenwerke.de/de/content/beeintr%C3%A4chtigt-studieren-0 .

Umfrage zu Arbeitsbedingungen und Tätigkeitsprofil der Beauftragten

Die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) befragte im Juni 2013 bundesweit die Beauftragten zu ihrer Arbeit. 161 Beauftragte beteiligten sich an der Umfrage und gaben Auskunft über Arbeitsbedingungen, zeitlichen und finanziellen Ressourcen, ihre Angebote für Studierende und für Lehrende sowie ihre Möglichkeiten, die Verwirklichung einer inklusiven Hochschule voranzutreiben.

Beauftragte für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten. Eine Umfrage der IBS zu Arbeitsbedingungen und Tätigkeitsprofil

Studierendenservey mit Daten zu Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten

Die Arbeitsgruppe Hochschulforschung an der Universität Konstanz befragt regelmäßig die Studierenden zu ihrer Studiensituation und zu ihren Orientierungen. In der 12. Ausgabe der Befragung wurde auch nach einer Studienerschwernis durch eine Behinderung oder chronische Erkrankung gefragt. Die Ergebnisse wurden sowohl im Gesamtbericht ausgewertet als auch in Form einer Sonderauswertung veröffentlicht. Befragt wurden die Studierenden u.a. zu ihrem Studienverlauf, ihrer Auslandsmobilität, zu ihren Berufs- und Arbeitsmarkterwartungen sowie zu ihren Wünschen an die Gestaltung des Studienprozesses.

12. Studierendenservey an Universitäten und Fachhochschulen "Studiensituation und studentische Orientierungen". Langfassung (PDF, 4,9 MB)

Sonderauswertung des 12. Studierendenserveys "Behinderte und chronisch kranke Studierende" in: Hefte zur Bildungs- und Hochschulforschung 78 (PDF, 462 KB)

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