Studentisches Wohnen

Studentenwerk Freiberg beginnt die Planungen zur Sanierung des Wohnheimes Heinrich-Heine-Straße 13

Das Studentenwerk Freiberg plant die Sanierung eines Wohnheims in der Heinrich-Heine-Straße in Freiberg. „Da sich die beiden Häuser mit den Nummern 11 und 13 direkt gegenüber stehen und eine gemeinsame Freifläche bereits existiert, war die Entscheidung zur Angebotserweiterung an diesem Standort nur logisch.“, so der Geschäftsführer des Freiberger Studentenwerks, Thomas Schmalz.

Er ist dankbar dafür, dass sich die Abgeordneten des sächsischen Landtages mit dem laufenden Doppelhaushalt dazu entschlossen haben, die Sanierung sowie den Neubau studentischen Wohnraumes wieder finanziell zu fördern. Ein Wohnheimsanierungsprogramm bestand bereits in den 90er Jahren, mit dessen Hilfe die Erstsanierungen vieler Wohnheime im Freistaat umgesetzt werden konnte.

Mit der Übergabe eines symbolischen Schecks über 100.000 € für die im Jahr 2019 anstehenden Planungsleistungen durch den Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Uwe Gaul an den Geschäftsführer gibt das kleinste sächsische Studentenwerk symbolisch den Startschuss zu diesem Sanierungsprojekt.

Nach der Fertigstellung werden in diesem Haus 77 Studenten ein Zuhause auf Zeit finden. Die Einrichtung soll dabei modern, praktisch und zugleich bezahlbar sein

Das Gebäude wurde erstmalig im Jahr 1955 durch Studenten der Bergakademie Freiberg bezogen. Jede der damaligen 34 Wohneinheiten bestand aus zwei Zimmern (einem Arbeits- und einem  Schlafzimmer) für drei bis vier Mieter. Die Toiletten befanden sich auf dem Gang, Duschen und Waschräume im Keller des Gebäudes. Wegen fehlender Mittel zur Sanierung und diverser Mängel beim Brandschutz wurde der Betrieb des Hauses 2005 eingestellt.

Erste Entwürfe des Innenarchitekten sehen vor, dass fast ausschließlich Einzelappartements entstehen sollen. Der Keller bietet künftig eine ausreichend große Abstellfläche für Fahrräder sowie Sport- und Aufenthaltsräume für die Bewohner.

29.08.2019