Stellvertretender Geschäftsführer des Studierenenwerks Münster wird verabschiedet

Szene auf der Verabschiedung Vor gut 40 Jahren und zwei Wochen als Sachbearbeiter in der Finanzbuchhaltung gestartet, ging der Weg Joachim Wieses weiter über die Stationen Hauptsachbearbeiter und Abteilungsleiter des Bereichs Rechnungswesen. Ab 1992 war er kaufmännischer Leiter und ab 1994 als stellvertretender Geschäftsführer und zeitweise kommissarischer Geschäftsführer maßgeblich an der Wandlung des (damals noch) Studentenwerks von der Selbsthilfeorganisation von Studierenden für Studierenden zum modernen Dienstleistungsunternehmen beteiligt. Denn mit der Novellierung des Studentenwerksgesetzes 1994 war eine Neuausrichtung der Geschäftstätigkeit gefordert, die mehr auf Wachstum, Eigeninitiative der Studierendenwerke und auf Diversifikation des Angebotes setzte.

Die neu gesetzten Ziele erforderten eine kreative Geschäftspolitik, mit der trotz des gesetzten Vorsatzes der Wirtschaftlichkeit in keinem Fall der ursprüngliche Sozialauftrag aus dem Blick verloren gehen durfte. Dank des besonderen Engagements von Achim Wiese entwickelte sich das Studierendenwerk mit neuen und unkonventionellen Konzepten auch gegen Widerstände zu dem Unternehmen, das es heute ist.

In seiner Rede dankte der Verwaltungsratsvorsitzende des Studierendenwerks, Fabian Bremer Herrn Wiese für dessen 40 Jahre unermüdlichen Einsatz im Dienste der Studierenden der Münsteraner Hochschulen und der Beschäftigten des Studierendenwerks. Er betonte, das die nachhaltige Weiterentwicklung des Studierendenwerks, gerade auch über einige schwierige Jahre der letzten
Dekade hinweg, ohne den besonderen persönlichen Einsatz Wieses genauso wenig denkbar gewesen sei, wie die Realisierung zahlreicher Großprojekte im Wohnheimbau, mit denen das Studierendenwerk Münster heute eine herausragende Stellung im Land NRW einnimmt. Auch für die Weiterentwicklung der hochschulgastronomischen Dienstleistungen dankte der Verwaltungsratsvorsitzende Joachim Wiese und überreichte ihm in Anerkennung seiner persönlichen Leistungen im Namen der Studierenden den goldenen Mensateller für besondere Dienste im Sinne der Studierendenschaft.

30.10.2019