Studentisches Wohnen

Richtfest für Studierendenwohnheim des Studentenwerks Frankfurt am Main

Gruppe von menschen auf Baustelle mit Bauhelmen. Für den Neubau des Studierendenwohnheims in der Ginnheimer Landstraße 39 a, b, c in Frankfurt am Main haben am 25. Oktober 2019 Angela Dorn, Staatsministerin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Stadträtin Elke Sautner, ehrenamtliches Mitglied im Magistrat der Stadt Frankfurt am Main, Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, Kyra Beninga, AStA-Vorsitzende der Goethe-Universität, Prof. Dr. Dieter Postlep, Präsident des Deutschen Studentenwerks sowie Konrad Zündorf, Geschäftsführer des Studentenwerks Frankfurt am Main gemeinsam mit den beteiligten Firmen das Richtfest gefeiert.

Die Fertigstellung ist für das Wintersemester 2020/21 geplant. 297 Studierende können dann dort möblierte Einzelappartements à 20 Quadratmetern mit eigenem Duschbad und Küchenzeile beziehen, fünf davon sind barrierefrei. Das Haus wird im Passivhausstandard mit einer Photovoltaikanlage erbaut.

Ergänzt wird das Angebot durch Gemeinschafts-, Fitness- und Waschmaschinenräume. Die Außenanlagen werden im Kontext der universitären Grün- und Sportanlagen gestaltet, zum Straßenbereich wird ein öffentlich zugänglicher Pocket Park angelegt. Die künftigen Mietpreise liegen bei rund 350 Euro, inklusive aller Nebenkosten.

Das Grundstück wurde dem Studentenwerk Frankfurt am Main durch die Goethe-Universität im kostenfreien 99-jährigen Erbbaurecht überlassen. Die voraussichtlichen Projektkosten betragen rund 25,5 Mio. Euro. Die Finanzierung setzt sich zusammen aus einem Landeszuschuss in Höhe von rund 3 Mio. Euro, einem Landesdarlehen in Höhe von rund 3,93 Mio. Euro sowie Zuschussmittel der Stadt Frankfurt aus dem „Frankfurter Programm zur Förderung von Wohnraum für Studierende“ in Höhe von 2,81 Mio. Euro, einem KfW-Darlehen in Höhe von 9,5 Mio. Euro und aus Eigenmitteln des Studentenwerks Frankfurt am Main.

Das Wohnheim wird weiteren Raum für den Austausch junger Menschen verschiedenster Nationen bieten und spürbar dazu beitragen, das Angebot an hochschulnahem und preisgünstigem Wohnraum in Frankfurt zu erweitern.

25.10.2019