Wohnraum für Studierende

Bielefelder Illustriertes Wohnheimwörterbuch jetzt bundesweit

 
Berlin/Bielefeld, 21. April 2011. Wie erklärt man chinesischen Studierenden die deutsche Mülltrennung, was heißt „Putzplan“ oder Hausmeister auf Englisch? Antworten gibt ein illustriertes, deutsch-chinesich-englisches Wohnheimwörterbuch, das das Deutsche Studentenwerk bundesweit in allen Studentenwerken auflegt. Es zeigt ausländischen Studierenden das Leben im Studentenwerks-Wohnheim in Bild und Wort, angefangen vom Internetzugang über das Kochen, Feiern, Wäschewaschen bis zum Auszug.
 
Entstanden war die 32-seitige Broschüre ursprünglich als Gemeinschaftsprojekt von Universität und Studentenwerk Bielefeld, gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen seines „Programms zur Förderung der Integration ausländischer Studierender“ (PROFIN). Die erste Auflage, noch stark auf Bielefeld bezogen, erschien im Herbst 2010.
 
„Uns beim Verband, aber auch vielen Hochschulen und Studentenwerken gefiel das Bielefelder Wohnheimwörterbuch so gut, dass wir uns entschieden haben, es bundesweit aufzulegen“, erklärt Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks. 14.000 Exemplare wurden gedruckt; die 58 Studentenwerke stellen sie ihren ausländischen Studierenden zu Verfügung.
 
Annette Vormbrock-Reinert vom Studentenwerk Bielefeld koordinierte und redigierte die neue, bundesweite Auflage. Die Texte stammen von ausländischen Studierenden selbst; illustriert hat das Wörterbuch der Kommunikationsdesigner Florian Geppert.
 
Die Studentenwerke haben an den deutschen Hochschulen mehr als 1.000 Studentenwohnheime mit rund 181.000 Plätzen. Das Wohnheim ist bei ausländischen Studierenden sehr beliebt; derzeit leben rund 65.000 von ihnen im Studentenwerks-Wohnheim. 25.000 Chinesinnen und Chinesen studieren derzeit in Deutschland; sie sind die größte Gruppe ausländischer Studierender.
21.04.2011