Kernkompetenz Bauen und Wohnen der Studentenwerke

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende: Studentenwerke bauen schnell, gut, sozial

Die Studenten- und Studierendenwerke in Deutschland bauen schnell, gut, sozial – und das seit bald 100 Jahren. Ihre rund 1.700 Studierendenwohnheime mit insgesamt 194.000 Plätzen bzw. Apartments sind für die Studierenden die preisgünstigste Wohnform außerhalb des Elternhauses und eine immense Entlastung für die angespannten Wohnungsmärkte. Darauf weist das Deutsche Studentenwerk (DSW) hin.

Der Verband veranstaltet am 15. und 16. Mai 2019 seine diesjährige „Wohnheimtagung“ in Weimar. Zum Auftakt der Tagung betont DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde die Kompetenz der Studenten- und Studierendenwerke beim Erhalt, Bau und Unterhalt bezahlbaren Wohnraums für Studierende:

„Die Studentenwerke bauen und erhalten im öffentlichen Auftrag bezahlbaren Wohnraum für Studierende; sie garantieren eine langjährige Miet- und Zweckbindung, weil sie gemeinnützig und nicht rendite-orientiert sind. Und sie bauen und sanieren auf höchstem Niveau: architektonisch, energetisch, ökologisch, vielfach ausgezeichnet mit Preisen.

Wenn die im Koalitionsvertrag angekündigte Förderung des Bundes für Wohnheimplätze für Studierende kommt, flankierend zur Förderung mehrerer Bundesländer, dann können die Studentenwerke rasch handeln.“

Nach DSW-Angaben bieten die 57 Studenten- und Studierendenwerke bundesweit rund 194.000 Wohnheimplätze für Studierende in 1.700 Wohnheimen. Mehr als 80% der Plätze sind möbliert; die Wohnfläche beträgt zwischen 18 und 25 Quadratmetern.

15.05.2019