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Grundsätze

Nachhaltige Einkaufsrichtlinien

Die Studentenwerke sind sich ihrer Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung bewusst und verbinden deshalb wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit ökologischer Verträglichkeit und sozialer Gerechtigkeit. Bestes Beispiel: die nachhaltigen Einkaufsrichtlinien.

Studierende hochwertig und preisgünstig zu versorgen, ist eine der Kernaufgaben der Studentenwerke. Das stellt sie vor besondere Herausforderung: Ein Spannungsfeld zwischen ökologischem Denken und finanzieller Verantwortung.

Der Lebensmitteleinkauf ist ein zentrales Element zur Förderung einer nachhaltigen
Entwicklung in den Studentenwerken. Mit Lebensmitteln aus ökologischer und fairer Erzeugung, Produkten aus der Region, Fleisch aus artgerechter Tierhaltung und Fisch aus bestandsschonender Fischerei wird der vermehrte Wunsch der Gäste nach ökologischen und ethischen Produkten erfüllt.

Nachhaltige Wirtschaftsführung ist ein laufender Prozess der regelmäßig Ressourcen und Prozesse auf Wirksamkeit und Verbesserungspotenzial überprüft.

Häufig ändern sich dabei die Rahmenbedingungen. Immer mehr Unternehmen bieten Produkte an, die unseren Standards entsprechen. Teilweise binden die Lieferanten die Studentenwerke in die Produktentwicklung ein.

Die Einkaufsrichtlinien im Überblick

  1. Bevorzugung von Produkten aus der Region und gemäß der Saison.
  2. Einkauf von Produkten aus ökologischer Erzeugung.
  3. Fleisch und Geflügel bevorzugt aus artgerechter Tierhaltung.
  4. Fisch bevorzugt aus bestandsschonender Fischerei.
  5. Bevorzugung von Produkten aus fairem Handel.
  6. Keine kennzeichnungspflichtig gentechnisch veränderten Produkte.
  7. Kein Fleisch von geklonten Tieren und deren Nachkommen.
  8. Möglichst keine deklarationspflichtigen Zusatzstoffe.
  9. Bei Auftragsvergabe bevorzugt Mehrwegverpackungen und Mehrwegsysteme bzw. sortenreine Verpackungen.

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