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Hochschulpolitik

Wo bleibt der Hochschulsozialpakt?

CDU und CSU wollen gemeinsam die Hochschullehre verbessern und das BAföG „bedarfsgerecht“ anpassen. Die SPD setzt vor allem auf eine bessere Grundfinanzierung der Hochschulen. Die Grünen wollen das BAföG zu einem Zwei-Säulen-Modell ausbauen und ein Bund-Länder-Infrastrukturprogramm in Höhe von 10 Milliarden Euro. Die Linke kämpft gegen „jede Art von Bildungsgebühren“; das BAföG soll „deutlich“ erhöht werden.

So antworten im neuen DSW-Journal 2/2017 die aktuell im Deutschen Bundestag vertretenen fünf Parteien auf die Frage des Deutschen Studentenwerks (DSW), was Ihr vordringliches Ziel in der Hochschulpolitik für die Jahre 2018 bis 2021 sei.

Bildung im Bundestagswahlkampf 2017 ist das Thema der neuen Ausgabe des wissenschafts- und hochschulpolitischen Magazins des Deutschen Studenten-werks. Es fragt die Parteien auch, ob sie die DSW-Forderung nach einem Bund-Länder-Hochschulsozialpakt für Ausbau und Sanierung der Wohnheim-, Mensa- und Beratungskapazitäten der Studentenwerke unterstützen. Auf einer Infografik werden die aktuellen Bund-Länder-Sonderprogramme für Wissenschaft, Forschung und Bildung detailliert aufgezeigt.

Autor Karl-Heinz Reith analysiert überdies im DSW-Journal 2/2017 die Wahlprogramme der Parteien.

 

Weitere Themen im DSW-Journal 2/2017:

  • Jutta Allmendinger trifft Marcel Fratzscher trifft Ludger Wößmann: der Bildungsgipfel zur Bundestagswahl
  • Spülküche in bester Laune: Teamwork bei Studentenwerk Kassel
  • „Dass Männer Technik studieren, ist kein Naturgesetz“, sagt der Vizepräsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, Reinhard Hüttl
  • Seid spontan, Studis! Besuch beim Improtheater-Workshop des Studentenwerks Oldenburg
  • Lebenslanges Lernen als Mission und Praxis: Porträt von Ada Pellert, der Rektorin der Fernuniversität Hagen
  • „Internationalisierung zuhause“: Schön und gut, aber auch sie muss finanziert werden, findet DSW-Präsident Dieter Timmermann
  • Leichte Kost für schweres Denken: Was Studierende im Brainfood-Seminar des Studierendenwerks Essen-Duisburg lernen – und essen
  •  „Bedenkenträger erreichen keine Ziele“: Fritz Berger, der Geschäftsführer des Hochschul-Sozialwerks Wuppertal, kritisiert das Prinzip „exzessive Regelorientierung gepaart mit minimaler Zielorientierung“

 

28.06.2017