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Bildungsjournalismus

Warum das duale Studium so erfolgreich ist

Das duale Studium in Deutschland boomt: Es gibt mehr als 1.000 dual Studierende, fast 1.600 duale Studiengänge, und mehr als 47.000 Unternehmen kooperieren mit dualen Hochschulen. Das neue DSW-Journal 4/2017, das ab 4.12.2017 erscheint, analysiert die Faktoren dieses Erfolgs.

Für das hochschul- und wissenschaftspolitische Magazin des Deutschen Studentenwerks (DSW) unternimmt Autor Klaus Heimann eine Bildungsreise, die ihn unter anderem an die Duale Hochschule Baden-Württemberg, die Westfälische Hochschule und an die Nordakademie in Hamburg führte.

Es kommen zwei duale Studenten selbst zu Wort, Präsidenten von dualen Hochschulen, Unternehmensvertreter der Daimler AG oder von Roche Pharma, Industrie- und Handelskammern, aber auch kritische Stimmen, wie Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzen des Deutschen Gewerkschafts­bunds (DGB).

Betrieb und Hörsaal, Fabrikhalle und Seminar, Praxis und Theorie wechseln sich im dualen Studium ab. Weniger Studienabbruch, bessere Abschlussnoten beim Bachelor, das Einhalten der Regelstudienzeit ist völlig normal, und die Unternehmen übernehmen ihre „Dualis“ in der Regel gleich in unbefristete Beschäftigungsverhältnisse – für die dual Studierenden sind das gewichtige Gründe für dieses Studienmodell.

„Aber dieser Weg ist fordernd“, schreibt Heimann, „lange Semesterferien gibt es nicht, dafür aber Tarifurlaub.“ Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD) pflichtet ihm bei: „Duale Studiengänge bedeuten für die Studierenden eine hohe Arbeitsbelastung.“

04.12.2017