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Selbstverständnis

Studentenwerke bekennen sich zu Europa

Die im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten 58 Studenten- und Studierendenwerke bekräftigten ihr Bekenntnis zu Europa und zum Europäischen Hochschulraum. Auf ihrer Jahresversammlung am 5. und 6. Dezember 2017 in Berlin forderten die rund 150 Delegierten die Europäische Union, die deutsche Bundesregierung und die Bundesländer auf, den wissenschaftlichen Austausch, die Studierendenmobilität sowie die Integrations- und Betreuungsleistungen der Studentenwerke für ausländische Studierende zu verstärken.

„Statt Abschottung nach außen und Abgrenzung nach innen muss der europäische Gedanke, insbesondere in der Wissenschaft, gestärkt werden“, heißt es in einem Beschluss der Studentenwerke. Sie fordern eine stärkere finanzielle Unterstützung für ihre Austausch- und Internationalisierungs­arbeit, gerade auch bei der Versorgung ausländischer Studierender mit Wohnraum. Auch für einen europäischen Studierendenausweis machen sich die Studentenwerke stark.

Derzeit studieren rund 358.000 Menschen aus dem Ausland in Deutschland; das größte Problem für sie in Deutschland stellt die Wohnungssuche dar.

Das Studentenwerks-Wohnheim ist für ausländische Studierende die bevorzugte Wohnform. Etwa ein Drittel der rund 192.000 Wohnheimplätze der Studentenwerke ist derzeit an ausländische Studierende vermietet. Die Studentenwerke fördern deren sozial-akademische Integration unter anderem mit rund 700 studentischen Wohnheimtutorinnen und -tutoren.

06.12.2017