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Verbandsführung

Starke Studentenwerke, starkes BAföG

Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, der neue Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), will für die 58 Studenten- und Studierendenwerke, die im DSW organisiert sind, ideale Rahmenbedingungen schaffen und die Zusammenarbeit mit den Hochschulen noch weiter intensivieren.

Das sagte Postlep bei der heutigen Amtsübergabe der DSW-Präsidentschaft in Berlin. Postlep, seit Anfang dieses Jahren Präsident des Verbands, übernimmt das Amt von Prof. Dr. Dieter Timmermann, der es von 2012 bis 2017 innehatte.

Postlep erklärte: „Die Studentenwerke sind Teil der staatlichen Daseinsvorsorge; ihre Leistungen kann und wird kein ‚Markt‘ so je leisten können. Die Arbeit der Studentenwerke wird noch weiter an Bedeutung gewinnen, weil die Studierendenschaft immer diverser und das deutsche Hochschulsystem immer internationaler wird.“

„Ich will mich dafür einsetzen, dass in der Öffentlichkeit, in der Politik und in den Hochschulen das Bewusstsein dafür noch weiter geschärft wird, wie wichtige die Studentenwerke für ein gelingendes Studium und das Hochschulsystem insgesamt sind“, umreißt Postlep die Ziele für seine Amtszeit.

Im Koalitionsvertrag, den CDU/CSU und SPD ausgehandelt haben und über den die SPD-Mitglieder derzeit abstimmen, stünde „einiges Gutes“ drin, meint Postlep. Er lobt ausdrücklich, dass der Bund wieder in die Wohnheim-Förderung für Studierende einsteigen will, und bietet einer künftigen Bundesregierung dafür die Mitarbeit an.

Außerdem begrüßt Postlep, dass beim BAföG laut Koalitionsvertrag eine „Trendumkehr“ in dem Sinne herbeigeführt werden soll, dass wieder mehr Studierende BAföG erhalten sollen. „Das BAföG kehrt zu alter Stärke zurück, das muss unser gemeinsames Ziel sein“, so Postlep.

28.02.2018