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Hochschulpolitik

Jetzt rasch hoch mit dem BAföG!

Das BAföG muss rasch erhöht werden – um 7,5 Prozent bei den Bedarfssätzen und um 10 Prozent bei den Elternfreibeträgen. Wenn Bund und Länder sich nun endlich auf eine konkrete Gesetzesnovelle einigen, kann es schon zum Wintersemester 2014/2015 steigen.

DSW-Präsident hält Vortrag an einem Rednerpult. Im Hintergrund das Symbol zum 40-jährigen Bafög-Jubiläum: Ein gelber Smiley mit einer Brille in Form einer 40Das BAföG war zuletzt im Jahr 2010 erhöht worden; seitdem ist nichts mehr passiert. Bund und Länder führen seitdem Gespräche, wie eine BAföG-Novelle aussehen könnte.

„Die schon seit Längerem angekündigte BAföG-Reform muss die Altersgrenzen angehen und die Förderung von Teilzeitstudierenden ermöglichen, im Kern aber vor allem über eine BAföG-Erhöhung die Preis- und Einkommensentwicklung seit 2010 auffangen“, fordert Prof. Dr. Dieter Timmermann, der Präsident des Deutschen Studentenwerks.

Das BAföG wird zu 65 Prozent vom Bund und zu 35 Prozent von den Ländern finanziert. Ein Viertel der Studierenden erhält derzeit diese staatliche Unterstützung, maximal 670 Euro im Monat. 81 Prozent der Geförderten sagen, ohne das BAföG können sie nicht studieren. Bund und Länder haben im Jahr 2012 2,3 Milliarden Euro für das Studierenden-BAföG aufgewendet.

Eine Errungenschaft des Sozialstaats

Das BAföG ist eine Erfolgsgeschichte und eine kulturelle Errungenschaft des Sozialstaats Deutschland. Wir schätzen, dass seit Einführung des BAföG 1971 rund vier Millionen Menschen  dank dieser staatlichen Unterstützung studieren konnten. Wir als Deutsches Studentenwerk verstehen uns als Sachwalter und Fürsprecher des BAföG. Die Ämter für Ausbildungsförderung der Studentenwerke setzen das BAföG um, im Auftrag von Bund und Ländern.

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Fundstellen zum BAföG, PDF (135.6 KB)