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Finanzierung

Die Studierendenwerke NRW stellen Arbeit und Problemlagen im Wissenschaftsausschuss NRW vor

Gruppenfoto Nach einer Vorstellung der Leistungsbereiche (Hochschulgastronomie, Wohnheime, BAföG und Studienfinanzierung, Beratung, Kultur und Internationales) wurde seitens des Sprechers der Arbeitsgemeinschaft, Herrn Jörg Lüken, im Wissenschaftsausschuss auf die großen Problemlagen der Studierendenwerke hingewiesen.

In der Präsentation wurde deutlich, dass die Landeszuschüsse de facto seit fast 25 Jahren stagnieren, obwohl die Studierendenzahlen in dieser Zeit stark stiegen und die Studierendenwerke dementsprechend durch neue Einrichtungen und mehr Personal einen hohen Kostenaufwuchs zu verzeichnen hatten. Darüber hinaus benötigen die  Studierendenwerke ein Investitionsprogramm, um in erster Linie dem Sanierungsstau in den studentischen Wohnanlagen zu begegnen und die Versorgung preisgünstigen Wohnraums für Studierende weiterhin sicherzustellen.

Die Abgeordneten stellten detaillierte Nachfragen zu allen aufgeworfenen Problemlagen und äußerten Verständnis für die schwierige Situation der landeseigenen Anstalten des öffentlichen Rechts. Herr Lüken betonte, dass der gesetzliche Auftrag der Studierendenwerke an wirtschaftliche Grenzen zu stoßen droht. Schwindende finanzielle Rücklagen und ein hoher Sanierungsstand in den Wohnheimen treffen auf eine stagnierende Landesfinanzierung und steigende Verbindlichkeiten.

Die Arbeitsgemeinschaft Studierendenwerke NRW dankt dem Wissenschaftsausschuss ausdrücklich für die Einladung.

Soziale Infrastruktur der NRW-Hochschulen

Die zwölf NRW-Studierendenwerke  bilden den Grundpfeiler der sozialen Hochschulinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verwirklichung von Chancengleichheit der Studierenden. Im Zusammenwirken mit Hochschulen und Hochschulstädten tragen sie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Hochschulstudium bei und gestalten den Lebensraum Hochschule wesentlich mit.

Über die Arbeitsgemeinschaft Studierendenwerke NRW

Die Studierendenwerke im Land NRW sind zum Zweck der Zusammenarbeit in der Arbeitsgemeinschaft Studierendenwerke NRW zusammengeschlossen. Die Wichtigkeit einer engen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit wird ausdrücklich betont. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu intensivieren, sie effizienter zu gestalten und ein größeres Maß an Verbindlichkeit herzustellen. Die Studierendenwerke arbeiten bereits seit den 1950er Jahren zusammen. Damals hatten die diese die Rechtsform des Vereins, seit 1974 sind sie in Nordrhein-Westfalen Anstalten des öffentlichen Rechts. 1974 schlossen sich die Studierendenwerke zudem erstmals zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen.

20.07.2018