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Internationale Kooperationen

Deutsch-Chinesischer Wissenstransfer

Das „China-Traineeprogramm an deutschen Hochschulen – Deutsch-Chinesische Kooperation für Student Affairs“ verstärkt die Aktivitäten zwischen China und Deutschland im Bereich der sozialen Dimension der Hochschulbildung und dient der besseren Vorbereitung und Integration chinesischer Studierender in Deutschland.

Grafik mit Landkarten von Deutschland und China. Nachwuchsführungskräfte chinesischer Universitäten lernen als Trainees während eines sechsmonatigen Programms in Deutschland die verschiedenen Beratungs- und Serviceeinrichtungen deutscher Hochschulen und der Studentenwerke intensiv kennen. Sie sammeln Erfahrungen zu Kultur, Bildung und Arbeitswelt in Deutschland und knüpfen deutsch-chinesische Kontakte im Bildungsbereich. Die Trainees entwickeln eigene Projekte zur Verbesserung des Studienerfolgs der chinesischen Studierenden und bringen ihre eigenen Qualifikationen und Erfahrungen zu Ausbildungskultur und Lebensrealität in China ein.

Gleichzeitig  beraten sie die Hochschulen und Studentenwerke zu Ausbildungskultur und Lebensrealität der chinesischen Studierenden in Deutschland und entwickeln eigene Projekte zur Verbesserung des Studienerfolgs chinesischer Studierender. Sie sensibilisieren für kulturelle Unterschiede, bauen Vorurteile ab und fördern die Kommunikation der Beteiligten.

Chinesische Trainees beim EinführungsseminarNach ihrer Rückkehr nach China geben sie ihr Wissen über den Bildungs- und Hochschulstandort Deutschland an zukünftige chinesische Studierende weiter. Die Trainees fördern einen nachhaltigen Dialog und Wissenstransfer zwischen China und Deutschland. Als Multiplikatoren bauen sie langfristige Kooperationskontakte auf und etablieren ein globales Netzwerk im Bereich studentische Mobilität.

Das "China-Traineeprogramm an deutschen Hochschulen - Deutsch-Chinesische Kooperation für Student Affairs" wurde Anfang 2010 von der Robert Bosch Stiftung und dem Deutschen Studentenwerk initiiert, um den Studienerfolg und die Integration der rund 24.000 Studierenden aus China besser zu unterstützen. Sie bilden die größte ausländische Studierendengruppe an deutschen Hochschulen.