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Hochschulpolitik

Acht DSW-Fragen an die fünf Parteien im aktuellen Bundestag - Frage 8

CDU/CSU:

Dank einer herausragenden wirtschafts- und finanzpolitischen Bilanz haben CDU und CSU die Grundlagen für einen nachhaltigen Aufschwung gelegt, der den Studierenden ausgezeichnete berufliche Perspektiven nach dem Studium eröffnet. Zugleich beschert dieser solide Wachstumskurs Bund, Ländern und Gemeinden sprudelnde Steuereinnahmen, die ebenfalls Bildung, Wissenschaft und Forschung zugutekommen können entsprechend den Prioritäten der jeweiligen Regierungen. Für CDU und CSU steht fest: In den nächsten Jahren bleiben Forschung und Bildung Schwerpunkte einer unionsgeführten Bundesregierung. Die Investitionen in diese Bereiche müssen auch künftig kräftig steigen. Eine exzellente Ausbildung kombiniert mit einer von Sachverstand geprägten Finanz- und Wirtschaftspolitik sind die besten Garanten für eine gute Zukunft. Dass wir Wort halten, zeigt unsere bisherige Bilanz: Seit Angela Merkel Bundeskanzlerin ist, haben CDU und CSU den Hochschulpakt, für den der Bund über die gesamte Laufzeit gut 20 Mrd. Euro bereitstellt, den Qualitätspakt Lehre, eine große BAföG-Reform sowie eine Stärkung der Begabtenförderung durchgesetzt.

 

SPD:

Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit in unserem Land. Zeit für mehr Bildungsgerechtigkeit. Noch immer entscheiden Herkunft, der Geldbeutel der Eltern oder die Adresse über Erfolg und Perspektiven für das eigene Leben. Wir wollen, dass es wieder auf Talent, Leistung und Engagement ankommt. Jede und jeder soll in der Lage sein, das eigene Leben selbstbestimmt zum Erfolg zu führen. Die Öffnung des Zugangs zur Hochschule, die Gleichwertigkeit beruflicher wie akademischer Bi ldung, die verlässliche Stärkung der Grundfinanzierung, die Weiterentwicklung des BAföG, der Ausbau der sozialen Infrastrukturen - auf diese sozialdemokratischen Bausteine können die Studierenden in Deutschland zählen.

 

Bündnis 90/ Die Grünen:

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen unser Land ökologischer, weltoffener und gerechter machen. Wir kämpfen für Vielfalt, Offenheit, Gleichberechtigung und ein friedliches Zusammenleben. Wir tolerieren keine Intoleranz. Wir wollen Nachhaltigkeit, lokal und global. Ein Schlüssel für all das sind auch offene Hochschulen, die mit Lehre, Forschung und Transfer, Selbstverwaltung und „Third Mission“ dazu beitragen.

 

Die Linke:

Mit der nächsten Bundestagswahl wird über unsere Zukunft und unser Zusammenleben entschieden. Wir, DIE LINKE, wollen eine Zukunft, für die es sich zu kämpfen lohnt: Wir wollen ein Land, in dem alle ihren gerechten Anteil an der Gesellschaft haben. In dem das Leben für die Menschen wieder planbar ist. Wir wollen, dass alle Menschen frei von Armut sind und keine Angst vor sozialem Absturz haben. Wir wollen, dass Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen besser gestellt werden. Wir wollen ein Land, in dem Reichtum das ist, was allen gehört: öffentliche Bildung, Gesundheit, Kultur. In dem Wohnen für alle bezahlbar ist.

In dem Natur und Klima geschützt werden. Wir wollen ein Land, in dem alle Menschen gleichberechtigt zusammenleben, unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten, ihrer körperlichen Verfassung, ihrer Herkunft und sozialen Stellung, ihres Geschlechts, Alters oder ihrer sexuellen Orientierung. Eine inklusive Gesellschaft, in der niemand ausgegrenzt wird. Dafür treten wir an. Gegen den Hass, die Abschottung und die Vorurteile der Rechten. Gegen Aufrüstung und Auslandseinsätze der Bundeswehr. Für soziale Gerechtigkeit und Frieden und einen Aufbruch der Demokratie.

27.06.2017

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