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Hochschulpolitik

„Gebührenfreie Bildung, von der Kita bis zum Studium“

Berlins Regierender Bürgermeister und gleichzeitig auch Wissenschafts­senator Michael Müller (SPD) spricht sich in der neuen Ausgabe des DSW-Journals klar gegen Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Staaten aus, wie sie Baden-Württemberg einführen will. Müller hält solche Gebühren „für einen fatalen politischen Weg“. Gleichzeitig will er das Berliner Programm für mehr studentischen Wohnraum „hochfahren und dauerhaft finanzieren“.

Für das wissenschafts- und hochschulpolitische Magazin des Deutschen Studentenwerks (DSW) hat Autor Armin Himmelrath Berlins Stadtoberhaupt in dessen Rolle als Wissenschaftssenator porträtiert.

Müller setzt auf gebührenfreie Bildung; für die rot-rot-grüne Koalition in Berlin gelte: „Wir wollen gemeinsam Grenzen und Hürden überwinden und internationaler werden, der Standort Deutschland lebt von Internationalität.“ Studiengebühren „für Ausländer“ seien genau das Gegenteil und überdies „gefährlich“  in den aktuellen internationalen Entwicklungen, so Müller weiter.

Berlin als Studien- und Wissenschaftsstandort spielt für Müller in einer Liga mit London und Paris. Auch deshalb müsse mehr Wohnraum für Studierende geschaffen werden. Müller: „Ich kann natürlich nicht in kurzer Zeit das Ziel von 5.000 Wohnungen [für Studierende] erreichen – aber wir wollen und werden das Programm hochfahren und dauerhaft finanzieren.“

21.03.2017

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